Eine Kasematte (frz. casematte, von mittelgr. χάσμα chásma „Spalte“, „Erdschlund“, „Erdkluft“ über ital. casamatta „Wallgewölbe“) bezeichnet ein vor Artilleriebeschuss geschütztes Gewölbe im Festungsbau.  

Die Kasematten in Wiener Neustadt sind angesichts ihres guten Erhaltungszustandes einzigartig in Österreich und stehen unter Denkmalschutz.

Die historischen Kasematten bestehen aus drei parallelen Gewölbehallen, die im Rahmen der Revitalisierung wieder instand gesetzt wurden. Durch die hellen Wände und einer Raumhöhe von 8 Metern wirken die Räumlichkeiten, trotz fehlendem Tageslicht, sehr offen und freundlich. Die Röhren sind jeweils an 2 Stellen untereinander verbunden und bieten den perfekten Rahmen für Konzerte, Tagungen, Seminare, Hochzeiten und Weihnachtsfeiern für bis zu 100 Personen.

Fact Box

Dieser älteste Teil der Kasematten reicht bis in die Zeit der Stadtgründung, Ende des 12. Jahrhunderts, zurück. Das imposante Bauwerk wurde von 1551 bis 1557 nach den Plänen von Baumeister Johann Tscherte - der Namensgeber des heute darin befindlichen Cafés - ursprünglich als Wehranlage konzipiert und war ein wesentlicher Teil der Stadtbefestigung. Bis ins 17. Jahrhundert gab es regelmäßige Zu- und Umbauten dieses historischen Gebäudes. Später wurden die Kasematten unter anderem als Bierlager der nahen Brauerei oder auch als Luftschutzkeller im Zweiten Weltkrieg genutzt.

8 Meter
Raumhöhe
636
m² Veranstaltungsfläche
3
Veranstaltungsbereiche
150 P.
Reihenbestuhlung
150 P.
Stehempfang
84 P.
Galabestuhlung

Kasematten

Kasematten Wiener Neustadt
Bahngasse 27
A-2700 Wiener Neustadt